Opernarien und synagogale Gesänge - Ihr Leben lang ist Sheffer zwischen diesen Welten hin und her
gewandert und ist in beiden erfolgreich. Beide Repertoires sind für die Sopranistin gleichermaßen dramatisch, in beiden werden intensive Gefühle ausgedrückt. „Meine Leidenschaft gehört der Oper. Je tiefer ich jedoch in die Opernwelt eingedrungen bin, umso klarer hörte ich im Hintergrund das leise Echo aus der musikalischen Welt der Synagoge. Schließlich nahm ich dieses Echo bewusst wahr und ließ es in meine Musik einfließen“, sagt Sheffer. „Die synagogale Musik hat in meiner Seele stets eine große Sehnsucht geweckt. Ich entdeckte, dass sich in meinem Leben beides ergänzt. Auch in den Arien der großen Opernheldinnen wie Tosca, Norma und Desdemona liegt eine tiefe Religiosität.“

Die Verbindung dieser beiden Welten bleibt musikalisch und emotional anspruchsvoll
und außergewöhnlich. Mimi Sheffer ist die erste Frau in Deutschland, die auf diese
Weise Musikalisches aus Oper und Synagoge verbindet. Konzertdaten

Am Klavier wird sie begleitet von Lorne Richstone, Pianist und Solokorrepetitor
der Deutschen Oper. Gesungen werden Werke von Verdi, Puccini, Bellini
und Cilea sowie Lewandowski, Birnbaum und Steinberg
.

Pressestimmen: Berliner Morgenpost